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FGL-Netzwerk - Fraunhofer IWU

  Halle 2
  Stand: 5

FGL-Netzwerk: Effiziente Wertschöpfung bei Herstellung und Anwendung von Formgedächtnislegierungen

Formgedächtnislegierungen (FGL) werden oft auch als Memory-Metalle bezeichnet. Sie besitzen die Fähigkeit, sich an eine frühere Formgebung bei Erwärmung trotz starker Verformung »erinnern« zu können. Der Einsatz von FGL bietet ein äußerst großes Potential für neue und innovative Anwendungen. Die Vorteile der Formgedächtnistechnologie sind:

  • einfacher und kompakter Aufbau
  • geringer Bedarf an Bauraum
  • minimales Gewicht
  • geräuschlose Arbeitsweise
  • große Arbeitsleistung pro Volumen
  • elektromagnetische Verträglichkeit.

Allerdings sind die Eigenschaften von FGL recht komplex: Sowohl mechanische als auch thermische Belastungen beeinflussen das Werkstoffverhalten maßgeblich. Dies macht es schwierig, das Bauteilverhalten vollständig einzuschätzen, insbesondere dann, wenn noch keine Erfahrungen beim Umgang mit FGL vorhanden sind. Daher bietet das FGL-Netzwerk die Gelegenheit, in einen Erfahrungsaustausch mit den Experten zu treten, um sich über die Entwicklungsprozesse eines Bauteils mit FGL von der Materialherstellung, über die Simulation bis hin zur FGL-Auslegung zu informieren. 

Das Netzwerk – koordiniert vom Fraunhofer IWU – bündelt aktuell die Kompetenzen von dreizehn Firmen und Forschungspartnern zur FGL-Thematik. Ziel des Netzwerkes ist es stets, die Vorteile von FGL als »Multifunktionswerkstoff« durch innovative Verfahren, Dienstleistungen und neue Produkte entlang der Wertschöpfungskette in neuen Märkten zu       etablieren. Es besteht für weitere Interessenten die Möglichkeit, in das FGL-Netzwerk aufgenommen zu werden.


FGL-Netzwerk - Fraunhofer IWU

Dr. Andrea Böhm
Nöthnitzer Str. 44
01187 Dresden
Germany

     www.fgl-netzwerk.de
   andrea.boehm@iwu.fraunhofer.de
 +49 (0) 351 4772-2320
 +49 (0) 351 4772-2303


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