Symposium

11: Safer Materials

In der heutigen Zeit kommen zunehmend Werkstoffe mit immer höherer Leistungsfähigkeit oder aus neuen Rohstoffen zum Einsatz. Diese weisen gegenüber den bekannten Werkstoffen häufig eine geringere Schadenstoleranz und/oder ein unbekanntes Versagensverhalten auf. Dadurch kann es zu hohen Schäden kommen oder der Werkstoff findet erst gar keine Anwendung.

Im LOEWE-Schwerpunkt (Exzellenzinitiative des Landes Hessen) „Safer Materials“ an der Universität Kassel werden in diesem Kontext werkstoffübergreifend Methoden und technisches Knowhow geschaffen. Ein Bereich befasst sich dabei mit dem Einfluss von gekoppelten Effekten auf die Sicherheit und Zuverlässigkeit von Werkstoffen. Unter gekoppelten Effekten werden hier Effekte verstanden, die auf den kombinierten Einfluss von verschiedenen Verarbeitungs- und Bearbeitungsschritten zurückzuführen sind, die ein Werkstoff bis zum fertigen Bauteil durchläuft. Ein weiterer Bereich fokussiert auf Fragestellungen bezüglich Werkstoffen aus alternativen Ressourcen. Hier stehen vor allem Werkstoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe sowie aus Recyclingprozessen im Fokus der Forschung. Im dritten Projektbereich werden Werkstoffe gezielt so modifiziert, dass sich die Schadenstoleranz erhöht. Dazu zählen beispielsweise die Reduzierung der Empfindlichkeit gegenüber Rissausbreitung oder die Erhöhung der Einsatztemperatur der Werkstoffe.


Symposiumsorganisatoren (in alphabetischer Reihenfolge)


Vorläufiges Programm

Freitag (20.09.2019)

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