Symposium

13: Soft Robotik, mechanische und funktionalisierte Materialien

In der Robotik nimmt das Interesse an der Verwendung von nachgiebigen und flexiblen Materialien und Strukturen stetig zu. Dafür ist beispielsweise die Erforschung weicher Materialien auch für visionäre Forschungsthemen wie selbstreparierende oder replikationsfähige Materialien und damit Maschinen notwendig. Hier können in der Zukunft programmierbare Materialien, deren Eigenschaften und Verhalten designed werden können und die Systemfunktionen ausführen können, ein Schlüsselmaterial sein. Aufgrund der hohen Anforderungen steht der Bereich Soft Robotics und die damit assoziierten Materialien vor einer Reihe grundlegender wissenschaftlicher Herausforderungen:

  1. Die Studien und Entwicklungen von unkonventionellen Materialien, wie beispielsweise von programmierbaren Metamaterialien befinden sich noch in der Erkundungsphase, und es ist noch nicht vollständig geklärt, welche Materialien für Roboteranwendungen verfügbar und nützlich sind.
  2. Werkzeuge und Methoden für die Herstellung und Montage sind noch nicht etabliert; wir haben keine allgemein anerkannten Methoden zur Modellierung und Simulation von weichen Kontinuumskörpern mit komplexem Verhalten.
  3. Es ist nicht klar, wie Sensorik, Aktuation und Prozesskontrolle mit aus nachgiebiger Materie bestehenden Robotern mit der notwendigen Präzission funktionieren kann.
  4. Weiterhin unklar ist, wie die Materialien für die Soft Robotics getestet und bewertet werden können.

Vor diesem Hintergrund wird die Werkstoffwoche im Symposium Soft Robotics die Wissenschaftler und Ingenieure unterschiedlicher Disziplinen zusammenbringen und eine Reihe von Möglichkeiten bieten, diese offenen Fragen zu diskutieren. Weiterhin sollen in dem Symposium die Metamaterialien und Programmierbaren Materialien beleuchtet werden.


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Vorläufiges Programm

Mittwoch (18.09.2019)

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