WW-Kaminabend - 17.09.2019

(mit freundlicher Unterstützung des Materialforschungsverbundes Dresden e.V. (MFD))

Messe Dresden, Alte Börse, Messering 6, 01067 Dresden

 

Vorwort

Die Biologisierung der Werkstofftechnik – Ein neuer Megatrend?

Biobasierte Werkstoffe rücken zunehmend in das Blickfeld von Entwicklern, da diese besonders ressourcenschonend sind und teilweise sogar das Potenzial haben, mit einem CO2-Guthaben in die Betriebsphase des Bauteillebens zu starten. Diesen Prozess, der zunehmenden Einführung naturbasierter Materialien und Grundstoffe, nennen wir die Biologisierung der Werkstofftechnik und Materialwissenschaft.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Naturwerkstoffen, aus denen mehr oder weniger direkt Bauteile gefertigt werden und solchen, die als Rohstoffbasis für eine Weiterverarbeitung zu einem erst zu erzeugenden Werkstoff dienen. Jedoch muss eine Biologisierung der Werkstoffe unabhängig von der Herangehensweise und Zielanwendung strengen ethischen Richtlinien verpflichtet sein. Es ist z.B. nicht akzeptabel, wenn Nahrungsmittelpflanzen oder landwirtschaftliche Nutzflächen für die Herstellung von Bauteilen eingesetzt werden. Einen Wettbewerb zwischen der Ernährung der Menschen und der ökologischen Bilanz bei der Produktion von Konsumgütern darf es nicht geben.

Das hohe und aus unserer Sicht weitgehend nicht genutzte Potenzial biologisierter Werkstoffe, z.B. in der Mobilität der Zukunft, geht weit über Aktivitäten zu nachwachsenden Rohstoffen hinaus. Es eröffnet neue Perspektiven in den Bereichen herstellungsbedingter CO2-Ausstoß, Leichtbau sowie Kosten- und Ressourceneffizienz. 

Der Trend „Biologisierung der Werkstofftechnik“ soll im Rahmen des WW-Kaminabends am 17. September 2019 mit Experten und Ihnen zusammen diskutiert werden. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Bitte melden Sie sich verbindlich für die Teilnahme am WW-Kaminabend an. 

Die Veranstaltung wird eingerahmt von einem Jubiläum: der Materialforschungsverbund Dresden e.V. (MFD) feiert sein 25-jähriges Bestehen und lädt zur Eröffnung des Kaminabends zu einem gemeinsamen Sektempfang ein.


Programm

18:30 Uhr:

Jubiläums Sektempfang – 25 Jahre Materialforschungsverbund Dresden e.V. (MFD)
Prof. Dr. Brigitte Voit, Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V. (IPF)

19:00 Uhr:

Begrüßung durch die DGM Präsidenten
Prof. Dr. Frank Mücklich & Dr. Oliver Schauerte

19:15 Uhr:

WW-Podiumsdiskussion "Die Biologisierung der Werkstofftechnik – Ein neuer Megatrend?"

Wir wollen mit Ihnen über Zukunftsthemen diskutieren, damit sich das Fachgebiet der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik (MatWerk) weiterentwickeln kann.

Moderation: 
Prof. Dr.-Ing. Martina Zimmermann, Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS, DGM-Vize-Präsidentin
Marion Höfling, M.Sc., TU-Darmstadt FG Nichtmetallische-Anorganische Werkstoffe, Sprecherin der jDGM-Ortsgruppen

Podiumsgäste:

  • Prof. Dr. Alexander Böker - Fraunhofer-Institut für angewandte Polymerforschung IAP, Dresden
  • Prof. Dr.-Ing Fratzl - Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung, Potsdam
  • Prof. Dr. Thomas Scheibel - Universität Bayreuth - Lehrstuhl Biomaterialien, Bayreuth
  • Prof. Dr. Christine Selhuber-Unkel - Christian-Albrechts-Universität zu Kiel - Biocompatible Nanomaterials
  • Prof. Dr.-Ing. Wagenführ - Technische Universität Dresden - Institut für Naturstofftechnik, Dresden
  • Prof. Dr. Ralf Wehrspohn - Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS, Halle 
  • ...
 

20:30 Uhr:

Get-Together zum Netzwerken

Nach Eröffnung des Flying-Buffets bietet der Abend unseren Mitgliedern und geladenen Gästen die Möglichkeit zur Vernetzung und zum Austausch über das Fachgebiet Materialwissenschaft und Werkstofftechnik in geselliger Atmosphäre.

23:00 Uhr:

Ende der Veranstaltung

 


SYMPOSIUM

WW-Kaminabend 2019

  • 17.09.2019
  • Alte Börse, Messe Dresden
  • Dresden

Ansprechpartner

Dr. Stefan Klein

Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.


Mittwoch bis Freitag, 18.-20.09.2019

MESSE Dresden, Alte Börse, Messering 6, 01067 Dresden

WerkstoffWoche