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Vortrag (20 Min., 5 Min. Diskussion, 5 Min. Raumwechsel)

Entwicklung eines maßgeschneiderten Aluminiumwerkstoffes für das Laserstrahlschmelzen sowie eines Prozesses zur fertigungsgerechten Bauteilentwicklung

Donnerstag (19.09.2019)
11:00 - 11:30 Uhr Sachs Saal
Bestandteil von:


Um den immer strenger werdenden ökologischen und ökonomischen Anforderungen an Produkte gerecht werden zu können, sind neue Fertigungsverfahren und Materialien sowie das Gestalten bedarfsgerechter und leichter Bauteile notwendig. Hierfür bietet die additive Fertigung durch die Möglichkeit komplexe Strukturen fertigen zu können, einen entscheidenden Vorteil gegenüber konventionellen Herstellungsverfahren. Um die Potenziale des Verfahrens voll nutzen zu können, ist eine auf den Prozess zugeschnittene Werkstoffentwicklung notwendig. Im Projekt CustoMat3D „Maßgeschneiderte LAM-Aluminiumwerkstoffe für hochfunktionale, variantenreiche Strukturbauteile in der Automobilindustrie“ wird deshalb eine neuartige Aluminiumlegierung entwickelt, die sich in hohem Maße für die Verarbeitung mittels Laserstrahlschmelzen eignet. Ebenso wichtig wie die Entwicklung geeigneter Werkstoffe, ist die Bauteilgestaltung selbst, bei der die positiven wie auch die negativen Eigenschaften der Fertigungstechnologie zu berücksichtigen sind. Eine der größten Einschränkungen des Laserstrahlschmelzens stellt hierbei der Einsatz von Stützstrukturen zur Verankerung des Bauteils auf der Bauplattform sowie zur Wärmeabfuhr dar. Sie wirken sich negativ auf die Wirtschaftlichkeit und die Bauteileigenschaften aus. Daher ist die Einführung von Fertigungsrandbedingungen aus der additiven Fertigung in die Strukturoptimierung eine erfolgversprechende Unterstützung, um die Eigenschaften des Prozesses bereits während der Designfindungsphase der Bauteile berücksichtigen zu können. Der Vortrag beleuchtet die Arbeitsergebnisse beider Themengebiete und stellt diese in einen gemeinsamen Kontext.

Sprecher/Referent:
Dominik Nugara
Daimler AG
Weitere Autoren/Referenten:
  • Björn Ringel
    Daimler AG
  • Prof. Dr. Peter Middendorf
    Universität Stuttgart

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